Magnetresonanztomographie (MRT)
Was ist das?
Die MRT ist ein diagnostisches Verfahren zur Darstellung von inneren Organen und Geweben. Auch der Herzmuskel – obwohl er in ständiger Bewegung ist – kann sehr gut beurteilt werden. Mit Hilfe von Magnetfeldern und Radiowellen werden von Organen Schnittbilder erzeugt. Der Patient muss dabei nicht umgelagert werden. Auch die Anwendung von Röntgenstrahlen ist nicht notwendig (Computer-Tomographie).
Wie wird es gemacht?
Vor der Untersuchung sollte der Patient wegen des starken Magnetfeldes alle metallenen Dinge ablegen – wie z.B. Uhren, Schlüssel, Haarnadeln, Gürtel, BH-Verschlüsse. Auch Kredit- und andere Chipkarten müssen draußen bleiben. Träger von Herzschrittmachern oder Herzklappen aus Metall sowie Gelenkprothesen oder ähnlichem müssen das vorher dem Arzt mitteilen. In machen Fällen kann dann die Untersuchung nicht durchgeführt werden. Der Patient wird auf eine Liege in eine relativ enge Röhre geschoben. Wichtig ist, dass er ruhig liegt und gleichmäßig atmet. Er steht über eine Gegensprechanlage in ständigem Kontakt zu dem Untersuchungsteam. Außerdem kann er sich mit Hilfe einer Klingel jederzeit bemerkbar machen. Patienten, die sehr unter Platzangst leiden sollten auch das vorhehr dem Arzt mitteilen. Evtl. kann ein Beruhigungsmittel verabreicht werden. Die Untersuchung ist völlig schmerzfrei doch leider sehr laut, deshalb können Sie einen Schallschutzkopfhörer tragen. Für bestimmte Fragestellungen kann es nötig sein, ein Kontrastmittel zu verabreichen. Es wird vor der Untersuchung in die Vene gespritzt. Die Untersuchung dauert ungefähr 30 min.
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Warum wird es gemacht?
Eine MRT sollte durchgeführt werden, wenn man mit anderen bildgebenden Verfahren (z.B. Echo) keine ausreichende Diagnose stellen konnte. Hervorragend beurteilen kann man damit das Volumen des Herzens, die Wanddicke, sowie Beweglichkeitsstörungen und Narbenzonen z.B. nach dem Infarkt. Auch bei dem Verdacht auf eine Herzmuskelentzündung ist das Ödem sehr gut darstellbar.


